Dein Glück und das Glück deiner Partnerschaft (R. Betz)

BlumenDein Glück und das Glück deiner Partnerschaft hängen nicht in erster Linie davon ab, was dein Partner sagt, tut oder nicht tut, sondern vor allem davon, wie du auf ihn re – agierst.

Die Erwartung, eine Beziehung zwischen zwei Menschen müsse möglichst harmonisch und reibungsfrei verlaufen, führt zu Enttäuschung. Der erste Sinn jeder Partnerschaft ist es, dir erstklassige Gelegenheiten zu bieten, dich selbst kennenzulernen und zu erfahren und daran zu wachsen, zu reifen und alte Wunden heilen zu lassen.

Wenn du enttäuscht, traurig, wütend oder mit Eifersucht, Schuld, Scham und Ohnmacht u.a. auf deinen Partner re-agierst, dann waren diese Gefühle schon lange in dir (im Kind in dir) und du darfst dich diesen Gefühlen und deinem inneren Kind in geführten Meditationen zuwenden und sie bejahend fühlend verwandeln lernen. (Medi: „Befreie und heile das Kind in dir", „Besuche und verwandle das Mädchen in dir")

Erst wenn du deine Verantwortung für diese Gefühle übernimmst, die dein Partner nur auslöst, jedoch nie verursacht, und dich zugleich fragst: „Welche Eigenschaft oder welches Verhalten lehne ich an ihm/ihr ab? Wo kenne ich das in mir und lehne es an mir ab? Und an welcher Person meiner Kindheit (Vater, Mutter, Bruder, Schwester) habe ich dies bereits abgelehnt, findest du in dir den Ort der Heilung und kannst beginnen, etwas Wichtiges in dir heilen zu lassen.

Sag dir in den Momenten, in denen dein Partner dich emotional auf unangenehme Weise bewegt: „Bleib bei dir!" und verzichte auf jegliches Angriffsverhalten. Wenn du das (noch) nicht kannst, regiert dich das verletzte Kind in dir (noch).

Robert Betz, 17.04.2014

Web: http://robert-betz.com


Gunter HellmannSchon oft habe ich erlebt, dass mir meine Partnerin "auf die Füße" getreten ist - doch ich kann heute sagen, es waren meine Gefühle und meine Verletzungen. Ich hatte das große Glück in meiner HP-Ausbildung die Psychokinesiologie kennenzulernen, so konnte ich Stück für Stück alte "Verletzungen" heilen.

Heute weiß ich, dass alles was ich fühle, ein Teil von mir ist und nichts mit meinen Partnern (Frau, Arbeitskollege, Vereinspartner ...) zu tun hat. Mit dem Wissen kann ich mich schneller "runterholen", wenn mir mal einer "zu nahe" gekommen ist.